Lebenshilfe eV

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
(Artikel 3, Absatz 3 Grundgesetz)

Annähernd 45 Jahre haben Menschen mit Behinderungen und deren Interessenvertretungen um dieses Grundrecht kämpfen müssen, bis im Jahre 1994 die Erweiterung der Verfassung um diesen Leitsatz ergänzt wurde.                                                                                          

Dieses war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Behindertenhilfe und -selbsthilfe und hat durch die Einigkeit, mit der sie von allen Organisationen gefordert wurde, einen exeptionellen Stellenwert.

Seit 1994 gibt es eine klare Verfassungsgrundlage, aus welcher wichtige Forderungen formuliert werden können. 

Lebenshilfe e.V. Obere Nahe

Die Lebenshilfe e.V. Obere Nahe wurde am 26.Mai 1963 im Martin-Luther-Haus in Idar-Oberstein gegründet.

Die Kreisvereinigung e.V. Obere Nahe kann seit der Gründung im Jahre 1963 auf  50 Jahre Arbeit mit und für Menschen mit Behinderungen zurückblicken.

Sie hat sich seitdem zu einem Einrichtungsträger mit einem bedarfsgerechten und bedarfsorientierten Angebot für Menschen mit Behinderung entwickelt.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden auf dem Weg zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben gefördert und begleitet, und haben vielfach Erfolge in ihrer Lebensgestaltung, im Alltag und ihrer Freizeit erfahren können.

Die Lebenshilfe Obere Nahe versucht den Förderungsanspruch aus dem Grundsatzprogramm der Bundesvereinigung:

"Menschen mit geistiger Behinderung sollen so normal wie möglich leben können und jede Hilfe bekommen, die sie brauchen."

umzusetzen.

Basierend auf diesem Anspruch entstanden Betreuungs- und Fördereinrichtungen, in denen Menschen mit Behinderungen wohnen, arbeiten und lernen.

Übernahmen zu Beginn der zuerst unregelmäßigen Betreuungszeiten ausschließlich Eltern und Sorgeberechtigte ehrenamtlich die Betreuung, so wurde im Zeitverlauf mit Hilfe von qualifiziertem Fachpersonal die Betreuung und Förderung fachlich fundamentiert, so daß wir uns heute als ein modernes gemeinnütziges Dienstleistungsunternehmen verstehen.

Der Verein Lebenshilfe hat etwa 390 ordentliche Mitglieder, im wesentlichen Eltern und Angehörige und eine Vielzahl von hauptamtlich Beschäftigten.

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich aus drei Personen zusammen, und im erweiterten Gesamtvorstand sind geborene Mitglieder (der Landrat des Landkreises Birkenfeld, der Oberbürgermeister der Stadt Idar-Oberstein, der Leiter der Peter-Caesar-Schule), vertreten. Weiter entsendet der Kreistag 3 Personen als Mandatsträger in den Verein.

Der Verein ist mit einem 98% -igen Anteil an der Lebenshilfe Obere Nahe gemeinnützige GmbH, die Mitgesellschafter Landkreis Birkenfeld und Stadt Idar-Oberstein mit je 1% beteiligt.

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Kreuznach eingetragen, und seit dem Tage seiner Eintragung in das Vereinsregister Mitglied der Bundesvereinigung und des Landesverebandes Lebenshilfe Rheinland-Pfalz sowie im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland.

Aufgabe und Satzungszweck des Vereins ist

- die Förderung aller Massnahmen und Einrichtungen, die eine wirksame Hilfe für behinderte Menschen aller Altersstufen bedeuten,
- mit allen geeignet erscheinenden Mitteln für ein besseres Verständnis der Öffentlichkeit gegenüber den besonderen Problemen der Behinderten zu werben.
Organe des Vereines sind:

- die Mitgliederversammlung
- der Gesamtvorstand
- der geschäftsführende Vorstand
- Ausschüsse

Der Gesamtvorstand besteht aus dem:

- geschäftsführenden Vorstand (3 Personen)
- vier Beisitzern
- vier geborenen Mitgliedern. Dies sind:
- der Landrat des Landkreises Birkenfeld
- der Oberbürgermeister der Stadt Idar-Oberstein
- der Leiter der Peter-Caesar-Schule

- der Vorsitzende des Werkstattrates der Nahe-Hunsrück-Werkstatt


- drei vom Kreistag des Landkreises Birkenfeld entsandten Mandatsträgern