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Dichtkunst in der WfbM

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Dichtkunst in der WfbM

Herr Janz, als langjähriger Mitarbeiter unserer Montageabteilung, erfreut uns täglich mit seinen Gedichten. Bleistift und Papier liegen immer griffbereit am Arbeitsplatz und so kann er seine momentanen Eindrücke in Versform notieren.

Kaum betritt der Werkstattleiter die Gruppe, werden die aktuellen Verse vorgetragen. Gerne greifen wir auf seine literarischen Vorträge anlässlich unserer jährlichen Feiern zurück.

Wir wünschen Herrn Janz weiterhin ein kreatives Schaffen.

Er ging den Weg durch ein Gewächs

dahinter war ein See, der klar

vom Blau gespiegelt wie verhext

in der Natur, die wie verwandelt war.

 

Das Blau, das spiegelte den Grund

auf den man in den Abgrund sah.

Dieser See war wohl ein Sund

in dem Verdammnis tiefer war.

 

Er trat hinein, und ein Gesicht

das lange schon versunken war

stieg an des Spiegels blaues Licht

mit Augen, die selbst wasserklar.

 

Daraus ein Blick, Erinnerung

und ein Dämmern fiel auf ihn

und ein harter, klirrer Sprung

zersprengte seine Seele ihm.

 

Niemand weiß, was er gesehen

und warum das Wasser sung

nur die Wellen, die vergehen

nahmen die Erinnerung.

Alle deine Memoiren

treiben nun auf hoher See

es grüßt nur noch ein Albatros

den letzten Stern von Mykonos –

dann steigen Geier auf in Scharen.

 

 

Seemann du an Luv und Lee

bist die Pole abgefahren

hast die Wüste auch erfahren

Staub zu Staub und Schnee zu Schnee.

 

 

Dann in den Nordlichtnächten

und aus jenen schwarzen Schächten

die auch steigen aus der See

stiegen die Erinnerungen

an Kap Horn und Landseezungen

doch du warfst sie in die See

 

 

wohl zurück, woher sie kamen

und als grüne Flaschenpost

treiben nun die Memoiren

nach dem Dunste von Fernost.

Steht am Rand vom Dorf ein Haus

sieht sonst ganz normale aus   –

es ist jedoch darinnen

der Hausherr stets von Sinnen.

 

Es weht wohl ein grauer Dunst drumrum

wie um Dämonen-Eigentum

und ein Flüstern im Gemäures

raunt und wispert Ungeheures.

 

Seit hundert Jahren steht es schon da

doch keiner kennt das Richtfest-Jahr

die Bauleut sind verreckt

auch starb der Architekt.

 

Grundbuch und Katasteramt

Haben dieses Haus verdammt

Und es steht in nem Geheimpapier

das Haus sei gar nicht von jetzt und hier

vielmehr das Heim von Luzifer.

 

Es sei sein Landhaus und Exil

im Sommer kalt und winters schwül. –

Drin will er hausen und verbleiben

Und auf seine alten Tage

und ohne jede Gottesfrage

seine Memoiren schreiben.

 

 

Da war das Trübe, das Schwere

zu einem langen Winter geronnen

im Eise lagen die Meere

und die Wasser waren verschwommen

 

darüber fauchten die Heere

unter zwei winterkalten Sonnen

und alles hatte im Herbst schon begonnen

und stammte aus blaugrauer Sphäre.

Wenn gen Mitternacht die Donner dröhnen

die Blitze schlagen um das E-Werk ein

dann graust um jeden Stern ein Stöhnen

und um den Nordstern hört man’s polar schrein.

 

Wer bis dato nicht im Bett tut liegen

Wen Bettgeruch nicht warm umfängt

den wird dafür das Grausen wiegen

in jener Nacht er Gott bekennt.

 

Die Familie liegt in letzten Zügen

die dort wohnt im E-Werk-Hain

die Tochter wird den Satan kriegen

zum Kinde, ja als Babylein.

 

Die Mütter, die in Wehen liegen

zwischen abends spät und morgens acht

werden um der Leibfrucht lügen

in einer jeden solchen Nacht.

 

Denn sie wollen nicht verwechselt werden

mit der Hure dort im E-Werk-Hain

und auch die Väter hier auf Erden

wollen nicht die Zeuger Kaines sein.

Manche Bücher liest man nicht ganz

aus manchen Büchern pickt man nur Stellen

die aber um vieles mehr erhellen

als der ganze Firlefanz

 

kitschiger Schmöker, dicker Bände

von Liebeskummer und dessen Wende

die, und damit sind sie geehrt

den Dummen nur noch was Dümmres gelehrt.

 

Doch manche Texte, es sind meist Gedichte

Geblättert aus einer Anthologie

die haben aus solchem Karat eine Dichte   –

zehn Worte nur, doch die vergesse ich nie.

Aber jene schwarzen Monolithe der Mietskasernen

die erbaut an grauen Nachmittagen

sind bei alledem, was tot von morschen Baugerüsten fällt

nur in eiskalter Nacht zu beklagen.

 

Von den höchsten Stockwerken Traumtänzer springen

und in den Kellern ächzen die Strickmaschinen

dort strickt man Pullover zu der Regierung Gefallen   –

man will ja voll Inbrunst und Sorgfalt ihr dienen.

 

Denn es notieren auf den Speichern die geheimen Agenten

An ihren gläsernen Schreibmaschinen

Wer ausziehen muss und wer bleiben darf

und wer die Sünden der Baukunst muss sühnen.

#GEMEINSAM – inklusive Wallfahrt

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

#GEMEINSAM

– inklusive Wallfahrt der Lebenshilfe e.V. Obere Nahe und der Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen- Bundenbach

Nach langer Vorbereitung fand am 10.06.2018 bei strahlendem Sonnenschein die erste inklusive Wallfahrt der Lebenshilfe e.V. Obere Nahe und der katholischen Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach statt. Menschen mit Beeinträchtigung, Mitglieder und Mitarbeiter der Lebenshilfe sowie Männer und Frauen aus der Gemeinde gingen auf große Fahrt.  Los ging morgens um 9.00 Uhr von Göttschied aus zur ersten Station des Tages, dem Rochusberg in Bingen. In der Hauskapelle der Kreuzschwestern stimmten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Tag ein.

In einer kleinen Meditation überlegte jeder und jede für sich, was wichtig und wertvoll im eigenen Leben ist und schrieb dies auf edelsteinverzierte Kärtchen. Gesegnet und mit dem Wallfahrtsschal ausgestattet ging es anschließend zum Mittagessen ins Hildegard-Forum vor Ort. Dort wartete zur Stärkung ein leckeres Brunch-Buffet, dass alle begeisterte. Im Anschluss machte sich die Gruppe auf zum eigentlichen Ziel des Tages, der Marienkirche des Vincenz- Stift in Rüdesheim /Aulhausen.

Diese ehemalige Zisterzienserkirche wurde vor einigen Jahren von behinderten Menschen komplett neugestaltet. Behinderte Künstler des Frankfurter Ateliers Goldstein gestalteten Entwürfe für Fenster und Innenausstattung. Zentrales Element der kleinen Kirche ist die stehende Christusfigur hinter dem Altar. Unter dem Leitsatz „Christus empfängt uns mit offenen Armen“ gab Diakon Stefan Stürmer einige Erläuterungen und eine Einführung in den Gottesdienst, der anschließend gemeinsam gefeiert wurde. Nadine Prinz und Michael Eckhardt von der Lebenshilfe e.V. Obere Nahe sorgten mit ihrem Gesang für berührende und meditative Momente. Für die musikalische Begleitung sorgten den ganzen Tag  über  Klaus und Jutta Gerhold, denen es am Ende auch – nach reichlichem Üben- gelang, das Lied „Gemeinsam bunt, gemeinsam stark“ mit den Teilnehmern zu singen.

Bei Kaffee und Kuchen im Kloster Café der Abtei St. Hildegard in Eibingen hatten die Wallfahrer noch einmal die Möglichkeit zum Gespräch und konnten den Tag gesellig ausklingen lassen. Ein gelungenes Experiment und ein schöner #gemeinsamer Tag – wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rückmeldeten.

Ausstellung „Malen ohne Pinsel“

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Ausstellung „Malen ohne Pinsel“

Bereits seit einigen Monaten erfreut sich das sogenannte „Acryl Fluid Painting“ bzw. die „Acryl-Fließtechnik“ an wachsender Beliebtheit.

Im Rahmen eines Kreativ-Nachmittags des  Betreuten Wohnens/ der Außenwohngruppe der Lebenshilfe Obere Nahe gGmbH trauten sich die Bewohner unter Anleitung der Künstlerin Anette Lauer und den Mitarbeitern des Familienunterstützenden Dienstes an diese moderne Gestaltungstechnik heran. Dabei heraus kamen viele lebendige und farbenprächtige Kunstwerke, die wir nun mit Stolz präsentieren dürfen.

Da die Farbverläufe bei diesem Verfahren nur bedingt beeinflussbar sind, war das Ergebnis eines jeden Bildes weitestgehend unvorhersehbar, sodass stets eine große Portion Spannung und Überraschung im Spiel waren!

Wir danken der tatkräftigen Unterstützung von Diana Stibitz und der Deutschen Bank für die Förderung unseres ergebnisreichen Kunstprojekts!

Alle Kunstwerke werden aktuell in der Deutschen Bank in Idar ausgestellt und stehen zum Verkauf. Der Erlös wird für die Finanzierung neuer Materialen zur Fortführung des Projekts aufgewendet.

Wir wünschen viel Freude bei unserer kleinen Ausstellung!

Torflut in Göttschied

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Torflut in Göttschied

Am Mittwoch, den 09. Mai 2018, spielte unsere NHW-Fußballmannschaft gegen Meisenheim auf dem  Kleinfeldsportplatz unseres  Freizeitgeländes der Werkstatt in Göttschied.

In einem spannenden und fairen  Spiel trennten sich die beiden Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Die zahlreichen Zuschauer sahen bei perfektem Fußballwetter ein  torreiches 4:4.

Eröffnung unseres Laden-Cafes „Ella’s“

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Eröffnung unseres Laden-Cafes  „Ella’s“

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstag den 05.05.2018 Im Rahmen des kommunalen Städtebautages,  unter großem Besucherandrang, die Eröffnung unseres Laden-Cafes  „Ella’s“ am Bahnhof Idar-Oberstein statt.

Oberbürgermeister Frank Frühauf wies in seiner Begrüßung auf die gute Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Obere Nahe gGmbH hin. Werkstattleiter Heiko Schacht das Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen nach einem kleinen Sektempfang den Fragen der Gäste und Besucher zur Verfügung. Alle lobten das schöne Ambiente und die Idee der Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen.

Wir freuen uns künftig (hoffentlich) viele Gäste im Ella`s begrüßen zu können.

Inklusionsprojekt „Gestalten mit Ton“ in Baumholder

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Inklusionsprojekt „Gestalten mit Ton“ in Baumholder

In Kooperation mit der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld fand im Rahmen des Familienunterstützenden Dienstes ein dreitägiger Workshop zum Thema „Matsch – Gestalten mit Ton“ in der Grundschule Baumholder statt.

Durch den spielerischen Umgang mit Ton gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung der Künstlerin Uschi Wagner ausgefallene Formen und Figuren und hatten jede Menge Spaß dabei!

Hey, Welt! Das Musikvideo zum 60. Geburtstag der Lebenshilfe

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Hey, Welt! Das Musikvideo zum 60. Geburtstag der Lebenshilfe
– nicht “normal”, aber hellwach

„Hey, ich bin wach, ich mach die Träume klar, fall aus dem Rahmen, rein in den Tag…“

Das Musikvideo zum 60. Geburtstag der Lebenshilfe ist noch nicht lange veröffentlicht – und schon hat es viele Menschen bewegt: Erste Kinos zeigen den Spot, und auf YouTube und Facebook gehen die coolen Tänzer mit und ohne Behinderung und ihre stolzen Lyrics richtig ab. Kein Wunder, denn sie sind der Frische-Klick für alle, die wissen, dass wir für ein Leben in Gleichberechtigung und Teilhabe nicht „normal“ sein müssen – aber hellwach, bis wir es überall und für alle erreicht haben. Hier geht’s zum Video:

#MachDieTräumeKlar, machen Sie mit?

Einladung Infoveranstaltung „Kinder brauchen Bewegung“

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Einladung Infoveranstaltung „Kinder brauchen Bewegung“

Lebenshilfe e.V. Obere Nahe und die Kindertagesstätte „Mosaik“ laden alle Eltern von nicht beeinträchtigten und beeinträchtigten Kindern im Vorschulalter zur Teilnahme an der Informationsveranstaltung

 

 „Kinder brauchen Bewegung“

Über die Bedeutung und Wichtigkeit von Bewegung im Kindesalter

 

ein.

Montag 16.04.2018

19.30 Uhr

in den Räumen der Nahe-Hunsrück-Werkstatt

Idar-Oberstein /  Göttschied ,  Weißborr 11

Das tägliche Leben unserer Kinder wird immer bewegungsärmer. Selbst kurze Wege zur Kita oder Schule werden mit dem Auto zurückgelegt. Spiele finden in virtuellen Welten oder vor dem Fernseher statt. Immer mehr Kinder leiden an Haltungsschäden, Muskelschwächen und Unsicherheiten in Bewegungsabläufen, verursacht durch Mangel an Bewegung. Besonders im Vorschulalter wird die Grundlage für das spätere Leben und die Entwicklung der Persönlichkeit gelegt.

Aus diesem Grund ist wichtig, dass nicht nur die Kindertagesstätten mit ihren Förderangeboten sondern auch Eltern und Familien hier aktiv an der kindlichen Entwicklung mitwirken. Neben theoretischen Informationen gibt es auch jede Menge praktische Tipps und Vorschläge zur Umsetzung.

Referent des Abends ist der Vizepräsident des Sportbundes Rheinland Herr Scheib.

Die Kindertagesstätte der Lebenshilfe Obere Nahe ist zertifizierte Bewegungs-Kita /Rheinland-Pfalz. In Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Birkenfeld, welche die Veranstaltung finanziert, haben wir die Koordinierung und Einladung für die Kindertagesstätten im Stadtgebiet übernommen.

Über zahlreiche Besucherinnen und Besucher würden wir uns sehr freuen!

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Ebenso ist für Ihr leibliches Wohl gesorgt. Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter von Einrichtungen können eine Teilnahmebescheinigung erhalten.

Martina Becker
Päd. Geschäftsführung

Melanie Schneider
Ltg. Kita Mosaik

Kiosk-Team besucht Asbacher Hütte

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Kiosk-Team besucht Asbacher Hütte

 Am 8. März 2018 haben wir mit unserem Kiosk-Team die Asbacher Hütte besucht.

Wir haben uns den Kiosk, zwei Montagegruppen, die Goldschmiede und den Hofladen angeschaut.

Es war ein sehr schöner und interessanter Ausflug für uns.

Bowling mit Julia Klöckner

Geschrieben von wplhadmin am in 2018

Bowling mit Julia Klöckner

Prominenter Besuch in Hochstetten-Dhaun:

Julia Klöckner, die künftige deutsche Landwirtschaftsministerin, ließ es sich bei einem Ortstermin nicht nehmen, mit unserer FuD-Bowlinggruppe eine Runde zu spielen.

Anschließend nahm sie sich auch noch Zeit für ein Gespräch.